Oh how time flies // Diary

deardiary

Heute ist es mal wieder Zeit für einen Tagebuch-Post – kein City-Guide oder ultimativer 10-Punkte-Plan… nur ein paar Einblicke in meinen Kopf und mein Leben. Ein Zustandsbericht und ein Gedankenspiel…
Today I wanted to post some thoughts… no tipps or city-guide… just some insights in my head and my life. A status report and a mind game…

Schon wenn man in den Urlaub fährt (faul am Strand liegen zähle ich mal nicht dazu) merkt man sehr oft, dass der Tag einfach zu wenige Stunden hat und dass die Ferien insgesamt mal wieder zur kurz ist sind um alles zu machen, zu sehen und zu genießen, was man sich vorgenommen hat.
Wenn man dann noch beruflich ins Ausland fährt oder wie ich „ernsthaft“ im Ausland studieren möchte (zugegeben, da hat jeder Austauschstudent so seine eigene Ansprüche), kann einem die Zeit schonmal durch die Finger rinnen…
Even when you go on holidays (just chilling on the beach doesn’t really count) you recognise often how the day has not enough hours and the time you have off is again way too short to do and see and enjoy everything you have planned.
And when you then additionally work or study in that new country, the time flies sooo fast…

Jetzt bin ich schon fast wieder einen Monat in Melbourne und die Zeit fliegt wirklich nur so an mir vorbei. Ich versuche neue Kontakte zu knüpfen, gleichzeitig aber auch die Bande zu Familie und Freunden in der Heimat nicht abreißen zu lassen. Ich möchte alle Pflichten erledigen aber auch meine Freizeit genießen und alles Neue erkunden. Ich will Geld verdienen aber auch genug Zeit haben, um das Geld ausgeben und Spaß zu haben. Und am liebsten würde ich gern über alles berichten / bloggen. Aber ein Tag hat eben nur 24 Stunden.
Now I am already almost one month in Melbourne and honestly time flies… I want to meet new people but at the same time keep contact to my family and friends at home. I want to fulfill all obligations but also enjoy my time here and explore everything new. I want to earn money but also have enough time to spend it and have fun. And preferably I would report and blog about all this more often. But a day is limited to 24 hours.

Die ersten Wochen war ich hauptsächlich mit dem „Ankommen“ beschäftigen, das heißt Wohnung suchen, in den Uni-Alltag einleben, einen Job finden und andere bürokratische Sachen (wie Konto eröffnen, Steuernummer beantragen,…) organisieren. Haken dran – erledigt.
Aber durchatmen ist nicht, denn jetzt habe ich glücklicherweise zwar einen Job gefunden aber damit natürlich auch Verpflichtungen (wie frühes aufstehen)… parallel dazu ist die Uni hier sehr arbeitsintensiv. Man muss schon während des Semesters regelmäßig Arbeiten abgeben, wöchentlich Online-Tests ausfüllen oder an irgendwelchen Diskussionen teilnehmen, um am Ende den Kurs auch zu bestehen. Was prinzipiell nach guten Lehrmethoden klingt (und auch praktisch so ist!), stellt für mich jetzt die nächste Herausforderung dar. Ich hätte gern zwei Arme, ein Gehirn und 5 Stunden am Tag mehr, um alles zu schaffen… und das ist Jammern auf hohem Niveau – immerhin kann ich ja froh sein, für ganze 6 Monate in dieser wundervollen Stadt bleiben zu können.
The first weeks here I was mainly busy with “settling in” – that means looking for a room, finding my ways in the new university, finding a job and other organisational stuff (like opening a bank account, applying for a tax number,…). Tick – all this is done!
But now is not the time for being relaxed – I now found luckily a job and that includes responsibilities (like getting up early)… besides studying here is pretty work-intensive and time-consuming. You have to do heaps of assignments already during the semester, like writing essays, doing weekly online tests and participating at discussions and so on. What basically sounds like good learning methods (and also practically is!) is a challenge for me. I’d love to have two more arms, one more brain and five hours more every day to accomplish everything… but I admit that’s lamenting at a high level – anyhow I can stay full 6 months in this wonderful city.

Ich glaube die Erfolgsformel lautet, den Mittelweg zu finden zwischen sich selbst zu stressen, alles auf einmal zu wollen und dem anderen Extrem – alles aufzuschieben weil man denkt man hat ja noch so lange Zeit. Mir persönlich hilft dafür eine kleine Melbourne-To-Do-Liste, um die vielen Gedanken in meinem Kopf zu ordnen und für den Moment zurückzustellen wenn die Uni Vorrang hat (ohne die schönen Pläne ganz aus den Augen zu verlieren). Eine Prise Spontaneität macht das Ganze dann perfekt, denn was wäre ein Auslandsaufenthalt ohne die ungeplanten Erlebnisse und Begegnungen, an die man auch in vielen Jahren noch zurückdenkt…
I think the success formula is finding the happy medium between on the one hand pressuring yourself too much with doing everything at once – and on the other hand procrastinate everything because you think you have so much more time here. I personally like to-do-lists where I can record my thoughts and plans. Plus a bit of spontaneity for these unpredictable and memorable experiences and encounters, which you will remember for forever…

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