Traumstrände Cas Abao & Klein Curacao

Karibik verbindet man ja untrennbar mit glasklarem, türkisblauem Wasser, weißen Sandstränden und Palmen. Ich kann bestätigen: es ist keine Illusion der Werbung! Die Traumstrände gibt es wirklich und in Realität sind sie noch schöner als auf den Bildern die man sich immer sehnsüchtig anschaut. Der Moment wenn man aus dem Auto steigt, auf eine Bucht zuläuft und das Wasser schon durch die Bäume hindurch glitzern sieht ist einfach unbeschreiblich. In den letzten Tagen haben wir mehrere dieser beeindruckenden Plätze gesehen.

Am Dienstag waren wir zu viert am Strand Cas Abao, ein kleiner Bucht im Westen der Insel. Auf dem Weg dorthin stoppen wir noch an einer Stelle an der man Flamingos sehen kann und wir haben sogar Glück.

Am Strand schnappen wir uns dann den letzten freien Stroh-Pilz und schützen uns somit vor dem sonst vorprogrammierten Sonnenbrand. Obwohl das Klima sehr angenehm ist auf Curacao mit dem erfrischenden aber warmen Wind und den kleinen Wölkchen, die sich immer mal wieder vor die Sonne schieben kann die Sonne doch schon extrem brennen, vor allem in den Mittagsstunden. Wir sind also froh nicht die ganze Zeit brutzeln zu müssen und genießen den Tag im Schatten oder bei kurzen Abkühlungen im türkisblauen Meer. Die Bucht ist zu jeder Tageszeit schön – wenn die Sonne am höchsten steht und das Wasser in der Bucht besonders zum Strahlen bringt, in der milderen Abendsonne die alle Konturen etwas weicher erscheinen lässt oder im Sonnenuntergang wenn sich die Menschen, Palmen und Schatten-Pilze plötzlich zu Silhouetten vor rot-gelbem Himmel verwandeln. Abends machen wir wieder ein kleines BBQ auf unserer Terrasse und gehen nicht so spät ins Bett denn am nächsten Tag klingelt schon 5.30 Uhr morgens der Wecker.

Unser Tagestrip am Mittwoch nach Klein Curacao startet um 6.45Uhr in der Caracasbaai. Wir sind ein bisschen angespannt denn von der zweistündigen Fahrt zu der kleinen unbewohnten Insel vor Curacao haben wir schon einige Schauergeschichten gehört, die alle eines betonen: Seekranke haben während der Fahrt keinen Spaß. Und so ist es dann auch: meterhohe Wellen lassen unser Schiff „Mermaid“ enorm schaukeln und nach ungefähr einer Stunde hat mein Magen dann keine Lust mehr. Trotz Reisetablette muss ich mich unter Deck zu den anderen Leidenden an die Reling stellen und bewege mich von dort nicht mehr fort bis wir Klein Curacao erreicht haben. Als wir von Bord gehen fühle ich mich noch etwas wackelig auf den Beinen und kann dem vor Ort angerichtetem Frühstück noch nicht viel abgewinnen. Mit Cola versuche ich mich wieder aufzupeppeln und nach einer halben Stunde auf festem Boden bin ich dann auch wieder ich selbst. Laura, Steph und Slawa haben in der Zwischenzeit einen echten Premiumplatz für uns ergattert – sie haben vier Liegen auf einen großen überdachtem Hochstand getragen von dem aus man toll über die ganze (zugegeben kleine) Insel schauen kann und gleichzeitig noch im Schatten ist. In dem Tagestrip ist neben An- und Abreise sowie Frühstück auch ein Mittagessen, Ausleihen von Schnorchel-Sets und Banana-Boat-Fahren beinhaltet. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Weil immer nur 3 Leute gleichzeitig auf die Banane dürfen, fährt Laura vorn im Speedboat mit, während Steph, Slawa und ich hinterhergezogen und abgeworfen werden. Nach zwei harten Landungen im Wasser sind die nächsten dran, aber ich klettere mit zu Laura ins Boot um den Speed von dort aus noch ein wenig zu spüren. Denis, der das Boot steuert, wirft die nächsten Gäste zweimal von der Banane und fährt wieder los. Er sammelt aber keine neuen Leute ein sondern fährt mit Laura und mir an der Küste der Insel entlang und weiter aufs Meer hinaus, wo die Wellen schon erheblich größer werden und er das Speedboat mit hoher Geschwindigkeit gegen den Strom lenkt. Dadurch spingt das Boot über die Wellen und verliert dabei zum Teil sogar den Kontakt zum Wasser. Laura und ich haben Mühe uns an den Kordeln festzuhalten und wir schreien uns das Adrenalin aus den Lungen. Nach 10 Minuten rasanter Fahrt haben wir aber genug von dem Spaß und bitten Denis wieder umzukehren. Eine spontane Aktion die zwar einige Blasen an Lauras Händen verursacht hat aber generell sehr lustig war. 
Wir stärken uns zum Mittag mit Gegrilltem, Salaten und Obst, chillen auf unserem Hochstand, schwimmen noch ein wenig und beobachten die vielen Leguane, bevor es mit der Mermaid gegen 16 Uhr wieder zurück nach Willemstad geht. Die Rückfahrt ist auch wesentlich angenehmer, da die Fahrt diesmal mit dem Strom geht.

Abends wollen wir erst zur Gypsy-Night im Saint-Tropez Ocean Club aber da die anderen vom Tag platt sind und nur Laura und ich noch Lust haben wegzugehen fahren wir beide spontan zum Beachclub „Cabana“. Drei tolle Sänger und eine Band interpretieren dort aktuelle, tanzbare Songs live und die Kulisse aus Palmen und weißen Windsegeln ist einfach toll.


Ich bin schon wieder total im Verzug aber die Berichte der anderen Tage mit Bergsteigen, meinem letzten Tag in Curacao, sowie die Reise nach NY folgen bald 🙂

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