Das FERNWEH… nächster Halt: PORTUGAL

Mich hat mal wieder das Fernweh gepackt… aus diesem Grund hieß es gestern: ab nach LISSABON!
Und obwohl seit Beginn der Reise gerade mal 24 Stunden vergangen sind könnte ich hier schon wieder Romane schreiben…. von Anfang an:

In meiner Panik zu Verschlafen habe ich mir gestern eine tolle Taktik ausgedacht und durchgezogen: ich bin am Abend vorher gegen 20 Uhr ins Bett gegangen und habe “vorgeschlafen” – um Mitternacht hat mich dann mein Mitbewohner wieder geweckt 🙂 Bis zum Aufbruch hab ich mir die Zeit mit Küche putzen (ja das geht auch 2 Uhr nachts), duschen, Nägel lackieren und zuende packen vertrieben.
Kurz nach halb 6 musste ich dann zur S-Bahn und als ich die Haustür öffnete der Schock: es lag Schnee!!!

Die Fahrt zum Flughafen und der Check-in verliefen problemlos, das Boarding dauert bei meiner Lieblings-Airline (Ironie!) ja immer etwas länger aber als alle Passagiere gegen 8 Uhr im Flugzeug Platz genommen hatten, waren wir noch in time.

NOCH… denn nachdem schon alle Türen verriegelt waren und die Treppen weggefahren wurden stellte die Crew fest, dass ein Passagier fehlt und damit die Anzahl der Gepäckstücke nicht mehr stimmt…
Die Lösung: ALLE Passagiere müssen nacheinander nochmal vorn aus dem Flugzeug aussteigen, im Schneeregen um das Flugzeug laufen, in dem wieder ausgeladenem Gepäck seinen eigenen Koffer identifizieren, und durch die hintere Tür wieder einsteigen…
Das dauert alles eine geschlagene Stunde. Schließlich wird der übergebliebene Koffer der Polizei übergeben und dann könnte es eigentlich losgehen.


EIGENTLICH… denn aufgrund des Schneefalls muss unser Flugzeug erst wieder enteist werden. Wir warten weitere 20 Minuten denn natürlich sind alle Enteisungsplätze belegt. 9.30 Uhr fahren wir dann endlich zum “Duschen”, wie es der Kapitän betitelte.
Kurz vor 10: mit fast 2 Stunden Verspätung starten wir endlich nach Lissabon. Eigentlich schaue ich beim Start gern aus dem Fenster – diesmal aber unmöglich, denn das Enteisungsmittel läuft in einem endlosen Schwall über die kleinen Bullaugen und lassen die Welt einfach nur weiß und verschwommen erscheinen – ich hoffe dass die Herren im Cockpit bessere Sicht haben… bin mir aber nicht so sicher, denn das Ruckeln und Absacken macht eher den Eindruck von unkontrollierter Achterbahn.
Nach ein paar Minuten liegen wir dann aber sicher in der Luft, die Sonne strahlt durch das verschwommene Fensterglas und ich kann mich erstmals seit Mitternacht wieder zurücklehnen und kurz Power-Nappen 🙂

Der Landeanflug auf Lissabon ist wunderschön, denn die Flugzeuge drehen vor der Landung noch eine Schleife und man kann die ganze Stadt, den Tejo und die Atlantikküste sehen… praktischerweise konnte man zu diesem Zeitpunkt durch die Fenster auch wieder etwas erkennen.


Über meinen ersten Tag in Lissabon berichte ich im nächsten Post.
Fotos folgen auch bald – aber das Wifi im Apartment bringt mich noch zur Verzweiflung… draußen scheint die Sonne – ich hab keine Lust mehr mich hier drinnen rumzuärgern und geh erstmal raus 🙂

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